Dankeschön-Veranstaltung

 

Es ist wieder so weit !

 

Die Gebietsverkehrswacht Annaberg Erzgebirge e.V. möchte sich für die gute Zusammenarbeit 2016 bedanken und lädt aus diesem Grunde zur diesjährigen

Dankeschön-Veranstaltung ein.

 

Ein gutes Essen und ein Getränk ist wie immer dabei!

Das Ganze findet am 25.11.2016 im „Restaurant Atlantis“ statt und beginnt 17.00 Uhr.

 

Wir freuen uns auf zahlreiches Kommen und bitten,
bis 18.11.2016 uns über die Teilnahme zu informieren.

 

10 Jahre Schulweghelfer

Artikel von B. Hochkirch

schulweghelfer1Anfang 2006 entschloss sich der damalige Vorstand der Kreisverkehrswacht Annaberg e. v. , unterstützt durch das Arbeitsamt und die ARGE Annaberg und in Zusammenarbeit mit den Grundschulen das Projekt der Schulwegsicherung wieder aufzunehmen – viele Eltern von Erst- bis Viertklässlern hatten sie bis dahin vermisst – und wir konnten damit unserer Leitidee der „Förderung der Verkehrserziehung und Unfallverhütung“ weiter gerecht werden.

Ich erinnere mich gut an die Beantragung, die umfangreichen Formulare, die Auswahl der Teilnehmer, die Prüfung ihrer Eignung, an zahlreiche Gespräche, in denen Hürden beseitigt werden mussten und konnten, an die Schulungen durch die Polizeilehrer endend mit einem Zertifikat, an die umfangreichen monatlichen Abrechnungen und Einschätzungen…..

So war es vor 10 Jahren und ist heute nicht viel anders….

Im März 2006 begannen also vorerst wieder 11 gut geschulte, von der Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge betreute Frauen an 7 Grundschulen des Altlandkreises ihren 6monatigen Einsatz. Schon im September sollten es über 20 sein.

Anfangs trugen sie orangefarbene Weschulweghelfer2sten -VERKEHRSHELFER – heute sind es leuchtend gelbe Jacken, – dazu die rote Kelle und sie waren zu sehen an Bushaltestellen, zwischen Haltestellen und Schultüren, in Bussen, morgens und mittags, tagtäglich.

2006 – 11 bzw. 20 Personen heute 26, überwiegend Frauen. Erfreulicherweise sind ab und an nun auch Männer hier aktiv tätig.

Für fast 200 Personen unterschiedlichen Alters zwischen 25 und 60, haben wir in den vergangenen 10 Jahren Arbeitsgelegenheiten geschaffen. Bekannt auch als 1-Euro-Jobs und als Maßnahmen zur „Schulwegsicherung/Busbegleitung“, deren Träger wir im Landkreis sind.

Darüber hinaus engagieren sich weiterführend nach Auslaufen der Aktion55 im Jahr 2007 zur Zeit 4 Frauen – zwischen 50 und 70 – langjährige Mitglieder unsere Vereines – ehrenamtlich als Busbegleiter und Schulweghelfer im Bereich der Gemeinden Bärenstein und Thermalbad Wiesenbad/Schönfeld.

In Schönfeld z. b. muss man zügig die B95 queren, um zum Schulbus nach Wiesa zu kommen. Da ist es keine Seltenheit, dass ein Erstklässler mal nach der Hand der Schulweghelferin fasst. „Das ist, als wenn ich mit Mutti über die Straße gehe“. Ein „Alles Gute für die Schule heute“ stimmt alle zuversichtlich und erleichtert den Schulweg. Ein letzter Blick in den Bus – es sollte keiner und nichts vergessen werden.

Alle Schulweghelfer und Busbegleiter werdeschulweghelfer3n in und von der Öffentlichkeit geachtet und anerkannt. Sie geben tagtäglich den Eltern Sicherheit und den Kindern Vertrauen.

In den Anfangsjahren wurden sie gar liebevoll als „Schutzengel“ auf dem Schulweg bezeichnet.

Schulweghelfer zu sein ist eine schöne aber zugleich auch sehr verantwortungsvolle Tätigkeit.

Wir wollen so lange es möglich ist, Träger dieser Maßnahme sein und bedanken uns bei allen, die uns darin unterstützen. Und wir wünschen uns weiter eine gute Zusammenarbeit, auch wenn das manchmal nicht so einfach ist…

Eins weiß ich aber mit Gewissheit, dass das, wofür wir vor 10 Jahren die Basis geschaffen haben in guten Händen ist und bleibt. Dafür Danke.

 

Beste Klasse in der Radfahrausbildung 2016

Klasse 4Dieses Jahr kommt unsere Beste Klasse, aus der Grundschule „Friedrich Fröbel“.

Die Schüler der 4. Klasse, waren die Ersten, die zur praktischen Prüfung 2016 im Verkehrsgarten angetreten sind und keine andere Grundschule konnte das gute Ergebnis übertreffen.

Für diese gute Leistung überreichten wir einen Pokal und 50,00 € für die Klassenkasse.

Der Annaberger Verkehrsspatz fliegt wieder aus!

Unsere Mobile Kindergartenverkehrsschule trainiert mit den Vorschulkindern, das Verhalten im Straßenverkehr als Fußgänger. Nachdem das WIESO und WARUM im gedanklichen Teil geklärt wurde, beginnt der praktische Teil, zu dem unsere Elektromotorräder genutzt werden.

Männer auf dem Vormarsch

da mach ich mitErfreut darüber, dass nach den Winterferien, hier im Altlandkreis Annaberg, 21 Schulweghelfer, den Grundschulen zur Verfügung gestellt werden konnten, haben wir festgestellt, dass nun auch immer mehr Männer sich trauen!

Noch vor fünf Jahren, begleitete nur ein Mann pro Halbjahr die Grundschüler; und vor drei Jahren, waren zwei männliche Schulweghelfer unterwegs.

Dieses Halbjahr allein, begleiten sechs Männer, im Altlandkreis Annaberg, die Grundschüler.

Weiter so!

Scheck für unseren Verein

werbering scheckDer Vorsitzende des Werberings Annaberg, Herr Jürgen Thiele (5. v. li.), übergab diesen Scheck unserem Vereinsvorsitzenden (re.). Wir danken ausdrücklich für die Würdigung unserer bisherigen Arbeit und versprechen eine inhaltsvolle Fortsetzung der Partnerschaft.

Gedanken zum 25. Jubiläum

Von der Idee des ersten Dutzend bis zur kleinen Erfolgsgeschichte

Das Bauchgefühl der geistigen Väter vom August 1991 und ihre Vorstellung, etwas besonderes für mehr Sicherheit auf den Straßen des Kreises ins Leben zu rufen, schien völlig ergebnisoffen. Der Ideenzündung folgte die Gründung eines Vereins mit 13 Mitgliedern und die Kreisverkehrswacht Annaberg war aus der Taufe gehoben. Die damaligen Initiatoren, heute würde man sie Kompetenzteam nennen, fanden bald auch Unterstützer (neudeutsch: Sponsoren).

Folgerichtig ging es jetzt ans Praktische; der Standort war gefunden und der erste Spatenstich folgte prompt. Die heiße Phase war nicht immer ein Kuschelkurs; es gab Vorbehalte, Kleinreden und auch Befürchtungen. Einfühlsam und hartnäckig brachte die Truppe um den damaligen Vorsitzenden Rainer Dohle und den Leitern der Geschäftsstelle Horst Heinze und Michael Hochkirch, alle Verantwortlichen immer wieder auf die richtige Spur. Im September 1995 war es dann soweit: die Vision wurde zur schönen Wirklichkeit.

Heute im 25. Jahr des Wirkens gibt der Erfolg den damaligen Pionieren mehr als recht. Der Verein und seine Aktivitäten sind bekannt, beliebt, gefragt und für die Bedeutung der Verkehrserziehung nicht mehr wegzudenken. In dieser Zeit haben sich sehr viele engagiert und eingebracht. Wir können sie nicht alle nennen, aber vergessen sind sie nicht. Im Erzgebirgskreis sowie im Freistaat Sachsen hat der Name Gebietsverkehrswacht Annaberg-Erzgebirge e. V. sich echt etabliert und erfreut sich einer stetig wachsenden Akzeptanz.

Im Zentrum der Arbeit des ehrenamtlichen, gemeinnützigen Vereins steht heute und in Zukunft mehr denn je:

  • das richtige Verhalten als erste Bedingung der Verkehrssicherheit,

  • eine wirksame und altersgerechte Aufklärung vom Kind bis zum Veteran,

  • wir wollen nachdenklich machen, persönliche Erfahrungen nutzen, aber auch über Gewohnheiten und Vorurteile sprechen, dabei geht es uns nicht immer darum, recht zu haben. Wir meinen: im Zweifel zu Gunsten der Verkehrssicherheit.

  • Partnerschaft im Straßenverkehr ist unser Kredo. Wer sie jedoch dazu missbraucht, die Gutmütigkeit des anderen auszunutzen, dem wollen wir auch künftig ins Gewissen reden.

Noch eins zum Schluss: wir kriegen nie genug an neuen Mitstreitern in unserem Verein und freuen uns über jeden, der durch seine Unterstützung unsere Aktivitäten vervielfacht. Wir danken allen, welche in den vergangenen 25 Jahren ihren Anteil geleistet haben.

Der Vorstand

 

Ein Rückblick auf die Anfangszeit ist hier zu finden.

Zusätzliche Schulungs- und Informationsmöglichkeiten

Der Gebietsverkehrswacht Annaberg-Erzgebirge e. V. stehen zwei weitere Moderatoren zur Verfügung. Sie verstärken zeitnah das vorhandene Team. Als zukünftiges Klientel werden besonders die beruflichen Verkehrsteilnehmer, aus den verschiedensten Dienstleistungsbereichen, in Erwägung gezogen. Saisonbezogene, sowie akzentuierte Informationsveranstaltungen, mit erlebnisorientiertem Austausch, sollen das vorhandene Angebot bereichern.

Interessenten können gern mit uns in Kontakt treten.

Vier Pfoten für eine sichere Fahrt

Von Denise Märkisch, erschienen am 10.10.2015 (Freie Presse)

Thermalbad Wiesenbad/Wiesa. Bellen ist nicht so Wenjas Sache. Die vierjährige Labradordame ist gelassen. Muss sie auch sein, immerhin hat sie eine mehrjährige Ausbildung zum Therapiehund hinter sich. Sie ist es gewohnt, von wildfremden Menschen gestreichelt zu werden, sie hat keine Angst vor Regenschirmen, Rollstühlen, Prothesen. Wenja kann das alles ab und hilft ihrem menschlichen Gegenüber auch noch, sich wohlzufühlen, zu entspannen, sie schenkt Nähe und Sicherheit. Ein echter Therapiehund.

Nun ist die Fahrt mit dem Schulbus von Thermalbad Wiesenbad in die Wiesaer Grundschule prinzipiell kein Krisengebiet. Doch seit Kurzem sitzt die Hündin, die mit Mandy Kaldenbach ein Team bildet, mit im Bus. „Die Kinder rennen oft im Gang rum, bleiben nicht auf ihren Sitzen“, erklärt Hundetrainerin Mandy Kaldenbach. Dabei ist die Strecke an der Zschopau kurvenreich und eng, hin und wieder muss auch mal kräftiger gebremst werden. Also warum nicht einfach mit Therapiehündin Wenja mitfahren, dachte sich Mandy Kaldenbach. Ein Pilotprojekt im Ehrenamt und mit Warnweste.

Die Wiesenbaderin wurde Mitglied in der Verkehrswacht, kontaktierte den Regionalverkehr Erzgebirge (RVE) und besorgte ihrem Labrador ein neonfarbenes Halstuch mit aufgedrucktem Namen. Beim RVE stieß Kaldenbach auf offene Ohren, auch wenn zunächst noch geklärt werden musste, dass der Hund auch ohne Maulkorb mitfahren darf. Den Fahrschein stellt der RVE. „Wir halten diese Initiative für eine gute Idee, um eine positive Grundstimmung im Schulbus zu vermitteln“, so eine Unternehmenssprecherin.

Und die Wirkung ist verblüffend. Schon an der Haltestelle sorgt der Vierbeiner allein mit seiner Anwesenheit für Ordnung. Kein Rumgerenne, kein Gedrängel. Im Bus hocken die Kinder regelrecht aufeinander, alle wollen so nah wie möglich an das Tier heran. „Früher saßen vor allem die größeren ganz hinten“, erzählt Kaldenbach. Und ganz instinktiv suche sich Wenja die Kinder heraus, die gestresst sind, vielleicht Probleme zu Hause haben oder einfach ein wenig Nähe benötigten. „Hunde können helfen, den Blutdruck zu senken. Man wird ruhiger, ausgeglichener“, so die Ausbilderin für Therapie- und Behindertenbegleithunde. Die Fahrt mit dem Schulbus dauert für die Grundschüler nur ein paar Minuten. Doch mit Hund macht es einfach mehr Spaß. „Wir fahren jetzt viel lieber mit dem Schulbus“, sind sich die Kinder einig. Und nach den Herbstferien wird Wenja wieder an der Haltestelle warten, jeden Morgen pünktlich 7.38 Uhr.

5 neue Ausbildungsräder „Kalkhoff-Training“ für die Jugendverkehrsschule in Annaberg

Neugierige Kinder sahen zu, wie am 24.09.2015 der Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Sachsen Herr Helmut Büschke dem Vorsitzenden der Gebietsverkehrswacht Annaberg Herrn Holger Trautmann 5 neue Ausbildungsfahrräder „Kalkhoff-Training“ übergab. Nach dem offiziellen Teil wurde es lebendig, die Kinder stiegen auf die Räder und fingen begeistert an zu zeigen, was sie können.
Der Verkehrslehrer der Polizei Herr Steffen Jeromin und die Geschäftsführerin der Annaberger Verkehrswacht zeigten sich sehr zufrieden, dass es dank Unterstützung durch die Verkehrswacht Medien & Service- Center gelungen ist, die grün-silberfarbenen Trainingsfahrräder anzuschaffen. „Jährlich bilden wir im Rahmen der Radfahrausbildung ungefähr 714 Schüler aus. Mit den neuen Rädern wird dies noch mehr Spaß machen.“ Besonders schätzt sie, dass die Räder von Kalkhoff eigens für die Bedürfnisse des Unterrichts in JVS en entwickelt wurden. „Sie sind sehr robust und bedienerfreundlich. Die Sättel lassen sich ohne großen Aufwand immer wieder neu einstellen. So verlieren wir keine Zeit und können uns auf die Übungseinheiten konzentrieren.“
Der Vorsitzende der Gebietsverkehrswacht Annaberg unterstreicht die Notwendigkeit der Radfahrausbildung: „In den letzten Jahren haben immer mehr Kinder Schwierigkeiten beim Radfahren. Sie bewegen sich immer weniger. Wir sind froh, dass wir mit Unterstützung der Deutschen Verkehrswacht, Landesverkehrswacht Sachsen des Fahrradherstellers Kalkhoff, des Helmherstellers ABUS die Kinder fürs Radfahren begeistern können. Das Fahrrad macht Kinder mobil. Für sie ist das Rad das erste Verkehrsmittel, mit dem sie selbstständig zu Freunden oder zum Sport fahren können.
Damit Kinder sicher unterwegs sind, werden sie von Schule und Polizei auf das Fahren im Straßenverkehr vorbereitet. Jährlich absolvieren in Deutschland 95% aller Grundschüler in der 3. und 4. Klasse die Radfahrausbildung in einer der rund 700 JVS. Das sind fast 700.000 Mädchen und Jungen.
Die Ausstattung der JVS mit Fahrrädern und Ersatzteilen wird maßgeblich vom Gesamtverband der Deutschen Versicherer e.V. (GDV) gefördert.

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